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Anekdote zum Januarbild aus unserem Kalender „Fürther Wirtshaus-Geschichten“ für 2022

Januarbild aus unserem Kalender für 2022

Liebe Fürth-Freunde!

Zum Januar-Bild von Gerd Axmann in unserem Kalender 2022 „Fürther Wirtshaus-Geschichten“ erhielt ich diese nette Anekdote eines Freundes:

In den Jahren 1964 bis so 1968 war das einmal pro Woche abends auch meine persönliche Heimat.

Mein Vater war Mitglied des Keglerclubs „Die Bandlschieber“ die immer Donnerstags dort gekegelt haben. Diese brauchten aber auch einen Kegelaufsteller.

Also ich bin immer so gegen 19.30 dort eingetroffen, dann durfte ich bei „der Mandli“ ein Schaschlik bestellen und Essen (damals die besten in Fürth) und dann ging gegen 20.00 das Kegeln los. Ich stand in einer 1 m² „großen Kammer am Ende der Kegelbahn und musste je nach dem was angesagt war, nach jedem Wurf oder nach jedem kompletten Abräumen oder beim Bilder Kegeln einen Kranz oder einen Stier wieder hinstellen.

Zwischen 22 Uhr und 22.30 war dann Schluss. Am Anfang musste ich dann noch auf meinen Vater warten zum nach Hause gehen, irgendwann zwischen 13 und 14 Jahren durfte ich dann allein nach Hause.

Übrigens gab es zusätzlich zum Schaschlik noch 10 Mark.

Und wieder ist ein Fürth-Rätsel gelöst

Stadtheimatpflegerin Karin Jungkunz am Relikt im Spielplatz an der Hardstraße Foto: AJ

Lange blieb sie unbekannt, die Geschichte dieses Torsos, der auf dem Kinderspielplatz in der Hardstraße sein trauriges Dasein fristet. Was bei der Spurensuche gleich feststand: Das Fragment wurde bestimmt nicht für den Spielplatz hergestellt. Es erinnert eher an einen Brunnenaufsatz oder den Sockel eines Tisches und scheint aus der Jugendstil-Epoche zu stammen.

Vermutlich ist es ein Relikt aus einem Abbruch und bekam von der Stadt eine neue Nutzung als Schmuck des Spielplatzes. Das war in Fürth nicht ungewöhnlich.

Nach einem Aufruf in FürthWiki kam nun aus dem Grünflächenamt die Auflösung des Rätsels:

Es handelt sich um den Mittelteil des früher am Nathanstift in der Tannenstraße vorhandenen Brunnens des Bildhauers Philipp Kittler. Über dem Stein stand die Brunnenfigur „Putto“. Sie ist leider verschwunden. Die fleißigen Mitarbeiter von Fürthwiki haben dies mittlerweile verifiziert und auch ein Foto des Brunnens gefunden. Vielen Dank!

Der „Putto“-Brunnen im Nathanstift Foto: Stadtarchiv

Leider ist der Stein an seinem jetzigen Platz sehr stark der Witterung ausgesetzt. Vielleicht könnte man ihn ja wieder – entsprechend geschützt und mit einem Hinweis versehen – an seinen Ursprungsort zurückführen und so an das große jüdische Erbe unserer Stadt erinnern.

Kalender 2022

Liebe Fürth-Freunde!

Unser Kalender 2022 ist fertig. Er trägt das Motto „Fürther Wirtshaus-Geschichten“. Hier das Titelbild. Der Reinerlös geht wieder an eine Kultureinrichtung.

Ronhofer Hauptstraße

Liebe Fürth-Freunde!  

Schöne Nachrichten von Roland Breun, dem Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft Fürth-Oberasbach: Unser Kalender 2020 zum Thema „Schiefer in Fürth“ hat die Genossenschaft dazu animiert, die Dacheindeckung ihres Neubaus in der Ronhofer Hauptstraße 267, 269 mit Naturschiefer ausführen zu lassen.

Die Dachdeckerfirma Märkl führt derzeit die Arbeiten aus, die Verlegung erfolgt in der Bogenschnittdeckung (sog. Deutsche Deckung).

Die Kosten sind zwar deutlich höher als bei einem Ziegeldach, wir sehen neben dem edlen Erscheinungsbild des Ensembles auch die Langlebigkeit als Vorteil.

André Jeschar wird an einer Fassadenwand eine Gemälde zum Thema „Alter Ludwigskanal“ aufbringen, erste Entwürfe sind schon da.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Schiefer-Maerkl-Christian-Weiskopf-2kk.jpgDieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Schiefer-Maerkl-Christian-Weiskopf-5k.jpg

Neues zum Lokschuppen

Fürther Lokschuppen: Aus für das geplante Jugendzentrum

Wir wollen da noch nicht aufgeben. Man sollte doch öfter mal überlegen, warum etwas doch gehen könnte und nicht, warum etwas nicht geht. Eine Nutzung als Jugendtreff mit Werkstätten und alternativer Kunst/Kultur wäre ja möglich. Und Disko/Konzerte bis in der Früh könnten dort stattfinden, wo der Lärm kein Problem ist. Bin gespannt, ob sich Herr Peter zu seinen Vorstellungen äußert. Lange gewartet haben wir ja nun.

Die Stadtheimatpfleger mit Florian Lippmann vom Verein Soziokultur Fürth vor dem Lokschuppen. Foto: Tim Händel