Archiv der Kategorie: Aktuelles

Dunkle Sehnsüchte, romantisches Talent: Benno-Berneis-Ausstellung

Liebe Fürth-Freunde!
Auf dieser Seite finden Sie unter „Aktuelles“ bereits etliche Beiträge über den in Fürth geborenen und während des Ersten Weltkriegs gefallenen Künstler Benno Berneis. Nun ist es tatsächlich gelungen, seine Werke aus der Berlinischen Galerie nach Fürth zu holen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie bei der Ausstellungseröffnung am 20. Juli um 19.00 Uhr und bei der Begleitveranstaltung am 1. August in der kunst galerie fürth begrüßen könnten.

Den Flyer zur Ausstellung finden sie hier:
Berneis_Einladungskarte

Kärwa ist Kulturerbe!

Die gute Nachricht zum Jahreswechsel freut natürlich auch die Stadtheimatpfleger: Die Fürther Michaelis-Kirchweih wird in das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen! Ein dickes Dankeschön an Dr. Martin Schramm vom Fürther Stadtarchiv, der die Bewerbungsbegründung so intensiv betrieben hat.
Und: Dranbleiben, damit wir auch die Aufnahme in das Bundesverzeichnis schaffen. Unsere Kärwa hat es verdient!

Das schreibt uns Oberbürgermeister Dr. Jung

Herzlich möchte ich für Ihr großartiges Werk der Geschichte der Fürther Südstadt danken.

Ich konnte es jetzt vollständig durchlesen und habe unendlich viel Neues durch Bilder und Text erfahren dürfen. Mir war die Südstadt schon vertraut aus Kindeszeiten, da in der Schwabacher Str. 138 meine Großeltern lebten. Immer wieder begegneten mir im politischen Leben auch Menschen, die sich sehr bewusst als „Südstädter“ vorstellten, nicht etwa als Fürther oder aus einem Vorort kommend. Das hat mich schon früh gelehrt, dass hier Menschen mit eigenem Stolz, eigener Geschichte und eigenem Bewusstsein leben. Das vielfältige Zusammenspiel von Kirchen, Kunst, Kulturgeschichte, Braukunst mit Gastronomie, Gewerbe und öffentlichen Raum, wird in dem Werk eindrucksvoll geschildert. Die Abrundung durch Weikershof und die Straßennamen der Südstadt, sowie die infra-Unternehmensgruppe ist ebenfalls hervorragend gelungen. Die Bedeutung des Sports und der Filmtheater ist zwar teilweise Geschichte, teilweise aber immer noch prägende Präsenz.

Ich danke auch für die Darstellung der neueren Entwicklungsmöglichkeiten, nach dem Wegfall der über ein Jahrhundert prägenden Kasernensituation. Dieses Kapitel der Südstadtentwicklung durfte ich aktiv miterleben und gestalten und ist deshalb für mich persönlich von besonderem Interesse.

Alles in allem haben wir jetzt für das Jubiläum, im Vorgriff auf das Jubiläumsjahr, ein Buch über Fürths bedeutensten, größten und damit auch wichtigsten, vielleicht sogar zukunftsfähigsten Stadtteil.

 

Herzlichen Dank für die Mühe, das Können und den Fleiß für dieses Meisterwerk.

Ihr

Dr. Thomas Jung

„Auf in den Süden!“

13 Autoren befassten sich mit der Fürther Südstadt – Ergebnis ist das Buch „Auf in den Süden! Geschichte der Fürther Südstadt“. Auf 244 Seiten geht es um Industrialisierung, Wirtshäuser, Amis und natürlich um die Geschichten der Fürthrinnen und Fürther aus der Südstadt. Zeitzeugenberichte, historische Aufnahmen sowie moderne Impressionen untermalen die Berichte der einzelnen Autoren über den bevölkerungsreichsten Stadtteil Fürths. 

Zum Bericht der FN über die Präsentation des Buches geht es hier:

http://www.nordbayern.de/region/fuerth/einblicke-in-den-dynamischen-suden-von-furth-1.6693981

„Auf in den Süden! Geschichte der Fürther Südstadt“ (25€), ab sofort im Buchhandel, in der Geschäftsstelle der Fürther Nachrichten sowie im Onlineshop der Nürnberger                                                                                  Nachrichten erhältlich.

Central-Garage wird von Denkmalliste gestrichen

Im Artikel über den Verlust der Denkmaleigenschaft der Central-Garage hat sich leider der Fehlerteufel eingeschlichen. Bei den Milchhäusern war nicht das an der Adenaueranlage gemeint, sondern angesprochen wurden generell alle Milchhäusle, die noch in den Außenorten stehen, zum Beispiel in Atzenhof oder Ritzmannshof. Daher wurde beim Landesamt für Denkmalpflege extra einen Arbeitskreis gebildet, der vorschlagen soll, wie man mit diesen historischen Relikten umgeht. Siehe auch: http://www.fuerther-freiheit.info/2010/07/22/rettet-die-milchhaeuser/

Zum Artikel der FN vom 25.07. geht es hier: http://www.nordbayern.de/region/fuerth/central-garage-wird-von-denkmalliste-gestrichen-1.6407767

„Rauchzeichen eines Bau­denk­mals“

Ein Beitrag in der „Fürther Freiheit“ befasst sich mit dem Anwesen Schwabacher Straße 53, der sogenannten „Pechhüttn“: http://www.fuerther-freiheit.info/2017/07/13/rauchzeichen-eines-baudenkmals-der-skandaloese-verfall-des-aeltesten-hauses-der-suedstadt/

Wie mit dem vom Verfall gezeichneten Baudenkmal, welches Schauplatz eines Kapitalverbrechens war sowie bei einem Brand beschädigt wurde, weiter verfahren werden soll ist noch unsicher.

Auch auf dieser Seite finden Sie unter der Rubrik „Häuser erzählen Geschichten“ einen Artikel zur Pechhüttn.

Extrablatt: Kunst am Bau

Daran kann sich so mancher Bauträger ein Beispiel nehmen: Dass dem Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft Fürth-Oberasbach eG, Roland Breun, die Kunst am Bau am Herzen liegt, hat er schon öfter demonstriert. Nun ist dazu ein sehr ansprechendes Extrablatt für die Mitglieder erschienen, in dem die vielfältigen Initiativen der Genossenschaft in diesem Bereich aufgeführt sind.
Siehe: Extrablatt
Die Stadtheimatpfleger freuen sich sehr über diese freiwilligen Initiativen und würden sich wünschen, dass sich auch andere Bauträger verstärkter dem Thema Kunst am Bau annehmen.
Dank an Herrn Breun und seine Mitstreiter!

Kunst oder Klotz? Zur Erweiterung des Jüdischen Museums Fürth

Der Erweiterungsbau des JMF lässt sich neuerdings frei von Baugerüsten betrachten – die Fürther Nachrichten haben mehrere Fürtherinnen und Fürther nach ihrer Meinung über die „Schuhschachtel“ befragt.

Zum Artikel vom 08.07.2017 geht es hier: http://www.nordbayern.de/region/fuerth/judisches-museum-ist-der-anbau-nun-kunst-oder-klotz-1.6323897?searched=true